Ähnliche Namen. Unterschiedliche Kennzeichnung.
P, PL und PS bezeichnen Prüfungen zum Widerstand gegen Durchstich. P steht für eine metallische Einlage; PL und PS beziehen sich auf nichtmetallische Einlagen mit unterschiedlichen Prüfbedingungen. Entscheidend ist der vollständige Code am konkreten Schuh.
Übertrage die Anforderung genau.
Wenn dein Betrieb eine bestimmte Ausführung verlangt, kopiere diese Angabe vollständig in deine Einkaufsliste. Kürze S1PS nicht zu S1P ab und leite die Eignung nicht allein aus einer Shop-Kategorie ab. Prüfe die Herstellerunterlagen und kläre offene Fragen vor dem Kauf.
Die Kennzeichnung beschreibt Schutzmerkmale. Sie beantwortet nicht automatisch, wie breit der Schuh ist, wie er an deinem Fuß sitzt oder ob dir der Verschluss im Arbeitsalltag liegt. Diese Punkte vergleichst du separat.
Praktischer Vergleich bei der Anprobe.
Probiere beide Schuhe mit den Socken, die du bei der Arbeit trägst. Gehe, bücke dich und prüfe den Sitz im Vorfuß. Achte darauf, ob sich der Schuh schließen lässt, ohne dass Druck auf dem Spann entsteht.
Vergleiche nicht nur die gefühlte Weichheit. Auch Halt, nutzbarer Zehenraum und die Erreichbarkeit des Verschlusses zählen. Notiere, was bei jedem Kandidaten gut funktioniert und was dich stört.
Weiterlesen statt raten.
Unsere Übersicht zu Sicherheitsklassen hilft dir, die Bezeichnungen einzuordnen. Für die konkrete Freigabe am Arbeitsplatz sind die betrieblichen Vorgaben maßgeblich. Die Produktauswahl folgt mit dem Start unseres Shops.
Häufige Fragen
Sind S1P, S1PL und S1PS dieselbe Kennzeichnung?
Nein. Halte die vollständige Kennzeichnung fest und gleiche sie mit der Vorgabe deines Betriebs ab. Die Unterschiede der Prüfungen erläutert unser Klassenratgeber.
Reicht die Bezeichnung „metallfrei“ zur Auswahl?
Nein. Eine Materialangabe ersetzt weder Schutzklasse noch Zusatzkennzeichnungen. Vergleiche das Datenblatt des konkreten Modells.